Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist das modernste von den Kassen bezahlte Untersuchungsverfahren der Diagnostischen Radiologie. Besondere Verbreitung hat es dadurch gefunden, dass keine Röntgenstrahlung erfolgt und somit seine Anwendung jederzeit nachteilslos erfolgen kann.
Das Verfahren existiert in der klinischen Praxis seit 1984 und hat sich seitdem rasant weiterentwickelt.
Besonderer Schwerpunkt der Weiterentwicklungen sind Geschwindigkeit sowie räumliche und zeitliche Auflösung der Untersuchungen.
Eine Routineuntersuchung dauert im Mittel heute etwa 15 Minuten, einige Untersuchungen können jedoch in Ihrer Behandlungsdauer variieren.
Das Verfahren kann quasi für alle bilderfordernden Fragestellungen am Körper mit sehr guter Empfindlichkeit und Detailauflösung eingesetzt werden.
Einen geringen Nachteil besitzt es noch in der Diagnostik von Herden in der Lunge und am Knochen, aber auch dort sind wertvolle Informationen möglich.
Letztendlich ist die Entscheidung über das rechte Untersuchungsverfahren eine Aufgabe des Radiologen, gelegentlich kommt es auch kurz vor der Untersuchung noch zu einer Änderung des Verfahrens, wenn es für den Patienten sinnvoll erscheint.
In der Regel wird bei allen „jüngeren“ Patienten vorwiegend die MRT eingesetzt, bei den „älteren“ eher die CT, das hängt hauptsächlich mit den zu erwartenden Abnutzungen des Skelettsystems zusammen. Es gibt jedoch bei diesem Verfahren fließende Grenzen.
Unser Gerät heißt Magnetom Harmony und hat eine Feldstärke von 1.0 Tesla sowie ein Hochleistungsgradientensystem von 30 mT.
Unsere besonderen Untersuchungen sind dabei:
MR-Angiografie
MR-Mammografie
Kardio-MR
Auch Darmuntersuchungen, hauptsächlich des Dünndarms, können heute schon mit der MRT erfolgen, fragen Sie dazu Ihren Arzt - oder uns.